Erster OCWD ganz im Zeichen von Python
Am Wochenende veranstaltete ich den ersten Osliper Computer-Workshop-Day. Wir waren sechs Personen mit verschiedenem Vorwissen und Background und konnte eine Menge über Python-basierte Webapplikationsentwicklung lernen. Das Interesse hielt bis nach Mitternacht an, sodass die Ankündigung über zwei Tage nicht ganz falsch war.
Um 11 Uhr Vormittag starteten wir. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde – die Teilnehmer kamen von verschiedenen Enden meines Freundschaftsgeflechts – frischten wir unsere Kenntnisse in Python auf. Nikki konnte ich kurzfristig drei Tage vor dem Workshop überreden, diesen Part zu übernehmen, und so lief das sehr interaktiv ab.
Dieser Einstieg war angebracht, auf dem Programm standen zwei verschiedene Python-Frameworks zum Erstellen von Webapplikationen. Die angekündigte Einführung in Ruby on Rails fiel aus, nachdem es Hermann zum Barcamp nach Klagenfurt zog. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es sich zeitmäßig gar nicht ausgegangen wäre, und Hermann wird seinen Beitrag bei einem der nächsten OCWD leisten.
Jens, Geschäftsführer von p-square und ehemaliger Arbeitskollege, war für das erste große Thema verantwortlich: Pylons. Dabei handelt es sich um eine relativ junge Entwicklung, die eine Menge bereits verfügbarer Werkzeuge zusammenfasst und so die Erstellung von Webapplikationen beschleunigen soll. Als Design Pattern wird MVC zugrunde gelegt. Mein Eindruck ist, dass mit diesem Framework eine Menge möglich, die Lernkurve aber recht steil ist. Mechanismen wie Scaffolding stehen noch nicht zur Verfügung, aber der Ausblick auf die vor kurzem erschienen Version 0.9.7 wird da noch einige Änderungen bringen. Es ist aber jedenfalls für größere Applikationen geeignet, wie Jens anhand der von ihm entwickelten Communityplattform gezeigt hat.
Das zweite Thema war Django. Gerold hat daran Gefallen gefunden und wollte es uns näherbringen. Es ist bereits älter als Pylons und entsprechend ausgereifter. Anhand seines Tutorials erstellten wir eine Mini-Applikationen und konnten bereits Features sehen, wie dass z. B. die angelegten Objekte mit minimalen Aufwand in einer Administrationsoberfläche erstellt und bearbeitet werden können.
Unterbrochen wurde unsere Technikrunden durch ein vorzügliches Mittagessen, das von Martina zubereitet wurde (allerherzlichsten Dank), Nachmittagspause mit Kaffee und Kuchen und einem späten Abendessen. Wir Teilnehmer waren gut gesättigt, sodass keine knurrenden Mägen die Vorträge störten
Rund um die Themen entwickelten sich heiße Diskussionen, durch die kleine Gruppe war es auch kein Problem, auf individuelle Fragen einzugehen. Eine Stunde nach Mitternacht war dann offizielles Ende, aber es dauerte noch bis drei Uhr, bis ich ins Bett kam.
Mir hat es sehr gefallen, auch das Feedback meiner Gäste war positiv, sodass es – wie oben angedeutet – eine Wiederholung geben wird. Themen gibt es auch genug, vermutlich könnten wir ein Jahr lang nur über aktuelle Web-Frameworks diskutieren. Anfang Mai wird es soweit sein, Ruby On Rails steht ganz oben auf der Themenliste.
Noch einmal herzlichen Dank an alle, die dieses Treffen ermöglich haben, die interessierten Teilnehmer und vor allem motivierten Referenten!
PS: Der Raum ist inzwischen auf Fasching geschmückt ![]()

am 14. Februar 2009 um 03:24 Uhr.
I am a Knipp, long line of them here in the USA. My mother has traced us all the way back to the 1300s. We’d love to get in touch with all of the Knipp’s and we are planing on coming to Germany to visit very soon!