Ein Tag für den Garten

Herbst ist es, die richtige Zeit, um Himbeeren und andere Beerenpflanzen einzusetzen. Martina hat sich als Standort den Garten hinter der Scheune ausgesucht, und der musste zuerst vorbereitet werden.

So kam am Dienstag der örtliche Baggerfahrer, um Wurzeln aus- und Wurzelstöcke und Steine einzugraben. Jetzt ist der Boden ebener als vorher (aber auch ein wenig mehr verdichtet). Früher war der Komposthaufen nur einfach ein Haufen, und im „neuen“ Garten soll es ordentlicher aussehen.

Aufgeräumter Anblick hinter der Scheune

Also verbrachte ich den Vormittag damit, einen Komposter zu bauen. Holz haben wir ja genug, Nägel auch, und zum Schneiden verwendete ich unsere Brennholzkreissäge. Über 100 Nägel waren einzuschlagen, und ich hatte das Gefühl, das in meinem ganzen bisherigen Leben nicht so oft getan zu haben.

Die doppelte Kompostbox Der Komposter von links

Am Nachmittag widmete ich der Rankhilfe für die Himbeeren, wo Martina bereits die Pflanzen aus Oberösterreich mitbrachte, genauso wie das Baumaterial (Alu-Rohre und Haselnussstecken), das mein Schwiegergroßvater zur Verfügung stellte.

Die Rankhilfe sieht aus wie ein Zaun.Ein herbstlicher Anblick

So verbrachte ich einen ganzen Urlaubstag an der frischen Luft. Zu tun gibt es noch genug. Ein fiktiver Zaun ist schon montiert, also mit Ziegeln markiert, sozusagen meinen Claim abgesteckt. Diese Fläche sollte noch vor dem Winter umgegraben werden, im Frühjahr ist dann die Erde nicht mehr so feucht und verdichtet, sodass ich die vorhandenen Unebenheiten ausgleichen kann.

Nachdem Garten und Hausbau ähnliche Themen sind, hier ein passender Blogtipp von einem Bekannten: Wir bauen ein Passivhaus. Mein nächstes Haus wird auch ein Passivhaus (vor allem wenn es auch so schnell geht), aber momentan fehlen mir die Mittel und die Notwendigkeit für ein neues Haus ;-)

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