Endlich ist es kalt

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Schuleinschreibung

Ich war heute mit Sarah zur Schuleinschreibung. Ganz unspektakulär – die von mir ausgefüllten Formulare wurden kontrolliert und Sarah wurde gefragt ob sie sich auf die Schule freut – ja – und welche Schultasche sie will – mit einem Einhorn drauf. In einem halben Jahr hab ich ein Schulkind.

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Habe ich das Zeug zum Unternehmertum? Was kostet meine Stunde?

Die Wochen vor Weihnachten waren recht intensiv, sodass die Erarbeitung des Businessplans aufgeschoben wurde. Überschlagsmäßig habe ich einen solchen schon vor der Gründung gerechnet, für den Förderantrag möchte ich aber einen genaueren haben. So habe ich mich beim Gründerservice umgesehen und dabei zwei interessante Online-Anwendungen gefunden:

Unternehmertest

Mithilfe von 60 Fragen wird ermittelt, ob eine Person das Zeug zum Unternehmer hat. Das Ergebnis wird in drei Kategorien ermittelt: Persönlichkeit, Ressourcen und Strategie, wobei je Kategorie Punkte vergeben werden und mit Plus, Durchschnittlich, Minus auf einer Skala bewertet werden. Zusätzlich erfährt man zu einzelnen Punkte seine persönlichen Stärken und Schwächen.

Bei ehrlicher Beantwortung der Fragen erfährt man ganz gut, wo man selbst steht und wo möglicherweise noch Aufholbedarf besteht. Ich sehe das Ergebnis auch nicht als K.O.-Kriterium, um festzustellen, ob ich überhaupt geeignet wäre, sondern als Impulsgeber, wo ich mich noch verbessern kann.

Den Unternehmertest findet man unter Persönliche Voraussetzungen.

Mindestumsatzberechnung

Meiner Erfahrung nach tendiert man dazu, den Stundensatz für seine Dienstleistungen zu gering anzusetzen. Die Mindestumsatzberechnung erlaubt in wenigen Schritten, diesen zu überprüfen.

Zur Datenerfassung kann ein Vorbereitungsblatt heruntergeladen werden. Diese ist mit Kommentaren ergänzt, um auftauchende Fragen zu klären. Wer seine Zahlen im Kopf hat, kann natürlich auch gleich mit der Datenerfassung im Online-Tool beginnen, wo bei jeder Frage eine Erklärung die Dateneingabe erleichtert. Mehrere Formulare sind auszufüllen, um diverse Ausgaben zu erfassen, vom Büro und Personal bis zu Investitionen. Dann erfolgt im Falle eines Dienstleistungsunternehmen die Analyse, wie viele Arbeitsstunden zur Verfügung stehen, d. h. im Jahr verkauft werden müssen.

Daraus berechnet sich in weiterer Folge ein Stundensatz, um den gewünschten Umsatz bzw. Unternehmerlohn zu erreichen. Dieser Stundensatz gilt natürlich nur, wenn man Arbeitsleistung im davor ermittelten Ausmaß erfolgreich verkauft. Außerdem ermittelt das Online-Tool den Liquiditätsbedarf für die geplanten Investitionen.

Die Mindestumsatzberechnung findet man hier.

Zusammenfassung

Ich kann jedem empfehlen, diese Fragebögen einmal durchzuspielen – nicht nur angehenden Unternehmern, sondern auch etablierten Kleinunternehmern oder allgemein am Unternehmertum interessierte Personen. Im ersten Test erfährt man einiges über sich selbst, beim zweiten Test gewinnt man einen guten Einblick, wie man seinen Mindeststundensatz kalkulieren sollte.

Das Gründerservice ist ein Service der Wirtschaftskammer Österreich.

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Eine Super-Fi-Nachtsfeier

Diese Woche hatte ich die Gelegenheit, bei der coolsten Weihnachtsfeier dabei zu sein, die ich je erleben durfte.

Den Ausgang nahm die Geschichte, als Niko Alm (der Mann mit dem Nudelsieb) die Gebrüder Stitch (die in Wien Maß-Jeans herstellen) fragte, ob sie nicht die Weihnachtsfeier für die Super-Fi-Gruppe (zu der auch die qnipp GmbH zählt) organisieren möchten. Die beiden sagten zu und planten ein ganz besonderes Event für uns.

Treffpunkt war die Werkstatt der beiden, wo wir mit Bier und Cola unseren Durst stillten, ehe in einer feierlichen Zeremonie ein Bildnis des Fliegenden Spaghetti-Monster enthüllt wurde, worauf mit Eierlikör angestoßen wurde.

Dann hieß es, dass wir in fünf Minuten vor der Türe zusammenwarten sollten. Was passierte? Ein zweistöckiger Reisebus hielt an, und wir wurden aufgefordert, dort einzusteigen. Wohin sollte die Reise gehen?

Ein paar Straßen später stiegen wir wieder aus, um in einem Wienerwald-Restaurant einzukehren. Um ein wenig weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen, war ein Alleinunterhalter engagiert worden, der seine MIDI-Dateien am Keyboard abspielte und manchmal dazu sang. Lustigerweise kannte ich ihn schon von einer Hochzeit im Innviertel :-)

Der Restaurantbesuch brachte die ersehnte Stärkung: Es gab Grillhuhn mit Salat und Pommes. Wem das nicht reichte, konnte bei den Schweinsschnitzel zulangen, die mit einem Servierwagen von Tisch zu Tisch geführt wurden.

An eine Nachspeise war nicht mehr zu denken, da war wieder eine Busfahrt angesagt. So ging es von Meidling zum Ring, wo wir bei Musik von Falco und unter der Fremdenführung durch Niko eine Runde zurücklegten, ehe es wieder auf der linken Wienzeile stadtauswärts ging. Das Ziel war dieses Mal auf der Mariahilferstraße, wo wir durch eine Einfahrt in eine Art Baustelle geleitet wurden.

Wie sich später herausstellte, war es auch tatsächlich eine Baustelle: Unsere Partyorganisatoren übersiedeln ihre Schneiderei (auch bekannt als Hosenlabor), und wir durften die Location vor der Fertigstellung schon einmal einweihen. Eine Bar war eingerichtet, es gab DJs und Visuals – alles da für eine tolle Party.

War der Abend bis zu diesem Zeitpunkt voller Überraschungen, kam nun der Programmpunkt, der schon in der Einladung angekündigt war. Unter dem Titel SUPER-FI-VE sollten sich fünf Künstler finden, die vor der Gruppe ihren Act abzogen. Für jeden, der sich das zutraute, spendeten die Gebrüder Stitch 100 Euro an das Flüchtlingsprojekt der Ute Bock.

Weil der Ansturm an Kandidaten überschaubar war, wagte auch ich als Nummer 4 meinen Auftritt – wäre ja schade um die 100 Euro Spende. So sang ich vor meinen ehemaligen Bürokollegen White Christmas. Ich war richtig nervös. Im Anschluss an die fünf Auftritte stimmte das Publikum ab, um den Star des Abends zu küren. Es kam zu einem Stechen zwischen Nummer 5 und mir – und ich gewann :-) Ich danke meinen Fans im Publikum, ich wusste gar nicht, dass es soviele von diesen gab. Als Gewinn bekomme ich maßgeschneiderte Jeans, worauf ich mich schon richtig freue.

Nach den Amateuren waren die Profis an der Reihe. Der Vorhang wurde auf die Seite geschoben, und Gudrun von Laxenburg sorgten mit Livemusik für Stimmung. Ich bin sonst nicht so der Elektro-Fan, aber das hat mir echt gut gefallen.

Immerhin dauerte der Auftritt ein paar Nummern, ehe der Besuch der Polizei zu einem Abbruch führte, und wir von den DJs „leise“ unterhalten wurden.

Beim Weggehen fragte mich Stitch-Bruder Moritz, was mir am besten gefallen hatte. Ich kann es nicht sagen, es war ein Abend voller Super-Hi-Lights :)

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Franz im Fernsehen

Die letzten Wochen waren sehr intensiv, was die Auftritte mit dem Haydnchor anbelangen. In acht aufeinanderfolgenden Tagen sangen wir ein Adventkonzert in Edelstal, eines in Eisenstadt in einem ausverkauften Saal, eines im Freien beim Adventmarkt in Eisenstadt, und den Abschluss bildete der Auftritt bei der Brieflos-Show im ORF, wo wir neben dem geplanten Lied „Happy X-Mas“ mit den Western Cowboys auch noch spontan „Stille Nacht“ im Studio sangen.

Die Sendung kann man sich ein paar Tage in der TVthek ansehen. Einen umfangreichen Bericht mit Fotos wird es in Kürze auf der neuen Homepage des Haydnchors unter www.haydn-chor.at geben.

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Samuel zaubert

Eine wahre Begebenheit aus dem Hause Knipp:
eine Packung köstlicher Elisenlebkuchen steht am Tisch und Sarah nimmt sich einen. Samuel darf nicht, weil er kratzt erfahrungsgemäß nur den Zucker runter und der Rest bleibt über.
Nach kurzem Protest nimmt Samuel ein Tuch, stellt sich auf die Bank und sagt: “Zauberer bin ich. Hokus pokus fidibus” und nimmt mit dem Tuch in der Hand die Lebkuchenpackung weg, so dass man sie nicht mehr sieht, stellt sie auf die Bank und möchte sich einen rausnehmen. Schlingl

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Sarahs erstes Flötenkonzert

Gestern war ein großer Tag für Sarah, aber mindestens genauso für die Eltern. Sarah besucht seit dem Schulanfang den Blockflötenunterricht, und inzwischen macht ihr das Musizieren so viel Spaß, dass sie unaufgefordert übt und uns zuhause ihre Lieder vorspielt.

So übten wir seit Wochen das Lied, das sie als eine der jüngsten Solistinnen beim Konzert vortrug.

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Ein eigenes Büro

Nachdem ich in meiner Firma mehrere Personen beschäftigen möchte, muss ich mich nach einem passenden Arbeitsplatz dafür umsehen. Solange ausschließlich Martina bei mir angestellt ist, kommen wir im Wohnhaus zurecht, aber fremde Personen möchte ich ungern im Privathaus unterbringen.

Nachdem an Platz auf unserem Grundstück kein Mangel herrscht und wir uns sowieso der alten, ungenutzten Häuser entledigen wollten, planen wir einen Neubau, um das Büro unterzubringen. Über Grundrisse, Größe und Lage der Räume, etc. zerbrechen sich Martina und ich seit vielen Wochen den Kopf, und vor drei Wochen war es dann soweit, das wir einen Plan hatten, den wir den verschiedenen Firmen mit der Bitte um ein Angebot übermitteln konnten.

Wir verwendeten dafür verschiedene Werkzeuge. Die ersten Grundrisse entstanden mit SweetHome3D, die Außenhaut und Umgebung wurde mit Google SketchUp modelliert, der fertige Grundriss entstand in Inkscape, mit dem ich auch die Texturen für das 3D-Modell entwarf.

Das Gebäude soll sowohl ortsbildgerecht gestaltet sein, andererseits möchte ich moderne Elemente einfließen lassen, um damit auch die innovative Seite meiner Firma am Gebäude erkennbar zu machen. Platz bietet das Gebäude für bis zu acht Personen, damit sollte ich eine Zeitlang auskommen, ohne mir Gedanken über einen Zubau machen zu müssen.

Ich habe mir ein ambitioniertes Ziel gesteckt und möchte nächsten Sommer einziehen. Hoffentlich bekomme ich bald alle Angebote, damit ich eine Anbieterauswahl treffen kann und noch im Dezember die Bauverhandlung durchführen kann.

Die kompletten Planungsunterlagen gibt es auch zum Herunterladen.

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Laternenfest


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qnipp ganz offiziell

Seit dem 19. Oktober ist das Firmenbuch um einen Eintrag reicher. Unter FN 370149m ist die qnipp GmbH eingetragen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Geschäftsführer und Gesellschafter Dipl. Ing. Franz Helmut Knipp.

Mit dem Beschluss und anderen Unterlagen in der Hand machte ich am Freitag die Gewerbeanmeldung, sodass ich jetzt ganz offiziell arbeiten darf.

Jetzt fehlt mir nur mehr die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) vom Finanzamt, dann stelle ich die ersten Rechnungen. Das erste Gehalt habe ich bereits erfolgreich überwiesen.

Und nachdem sich der Firmenname nun von Amts wegen nicht mehr ändern kann, habe ich keine Ausrede mehr, das Firmenlogo fertigzustellen :)

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Punkt Zwei erledigt

Der Volksmund sagt, dass ein Mann in seinem Leben drei Dinge erledigen muss: „Einen Baum anpflanzen, einen Sohn zeugen und ein Haus bauen.“ Das mit dem Sohn ist seit über drei Jahren erledigt, heute wurde der erste Punkte umgesetzt. Das Haus steht in den nächsten Monaten am Programm.

Unser Garten wurde nach der Bearbeitung durch die Fräse von einem hiesigen Bauer nachbehandelt. Für uns blieb auch noch genügend Arbeit: Viele Holzstücke lagen herum und mussten händisch zusammen gesammelt werden. Als das weitgehend erledigt war, wurde der Rasen gesät. Heute wurde er das erste Mal geschnitten, als Vorbereitung für das Pflanzen der Bäume.

Martina hat in Eisenstadt fünf Obstbäume gekauft, die gestern von einem Freund mit Anhänger nach Oslip gebracht wurden. Den Vormittag verbrachte ich mit der Motorsäge, und dann waren Spaten und Schaufel an der Reihe.

Hier das Ergebnis. So ordentlich sah unser Garten die letzten 20 Jahre nicht aus :)

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11. Oktober: Tag der Gründung

Heute war der Notartermin, wo der Gesellschaftsvertrag von Niko Alm und mir unterzeichnet wurde. Niko war als Geschäftsführer von Super-Fi dabei, die sich an meinem Unternehmen beteiligt. Für Niko war es die achte Firmengründung, er ist da schon wahrer Experte. Jetzt warte ich noch auf den Bescheid des Firmenbuch-Gerichts, ab dann gibt es die qnipp GmbH ganz offiziell.

Beim Steuerberater wurden heute ebenfalls die nächsten Schritte durchgeführt, damit mir das Finanzamt Steuernummern zuteilt und meine erste Angestellte bei der Krankenkasse angemeldet werden kann. Die Eröffnungsbilanz ist sehr übersichtlich :)

Was als Idee begann, die über mehrere Monate reifte, ist nun Realität: Ich bin selbständig und habe meine eigene Firma. Ich bin Unternehmer. Ich bin Entrepreneur. So ganz kann ich es noch nicht realisieren, aber bisher ist das ein gutes Gefühl. Ich freue mich auf die nächsten Monate, die sehr spannend werden, wo das frisch geschlüpfte Küken mit dem Namen qnipp laufen und fliegen lernen muss.

Ich freue mich über jeden, der mich durch diese Zeit begleiten will, sei es als stiller Mitleser im Blog, beim Kommentieren oder im persönlichen Kontakt. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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Zweites Monat, zweites Handy: Das Samsung Galaxy S II

Mein Ziel ist es, zwölf Monate lang jedes Monat ein anderes Telefon zu testen. Nach dem Nokia E7 konnte ich mir ein Samsung Galaxy S II organisieren, und es macht mir viel Freude, dieses Telefon zu verwenden.

Bei der Übernahme hatte ich noch beide Telefone vor mir und stellte so schnell die Unterschiede fest: Bei gleicher Größe war das Samsung deutlich dünner und leichter. Das Kunststoffgehäuse  wirkte zwar nicht so edel wie das Metallgehäuse des Nokia, aber im täglichen Betrieb war dieser Unterschied bald vergessen. Außerdem erlaubt das Flaggschiff von Samsung des Wechseln des Akku.

Der bemerkenswerteste Unterschied zu den Telefonen, die ich bisher verwendete, ist wohl die Bedienung. Die Android-Oberfläche stellt alles in den Schatten und offenbart den technologischen Vorsprung gegenüber Nokias Symbian^3. Die Gewöhnungzeit ist sehr kurz, um dann mit Wischgesten diverse Aktionen auszuführen. Der leistungsstarke Dual Core-Prozessor trägt dazu bei, dass alle Animationen flüssig ablaufen.

Wenn ich schon bei den Vergleichen bin, muss ich ein paar Punkte anbringen, wo mir das Nokia besser gefiel:

  • Es gibt keine Status-LED, die durch Blinken anzeigt, dass z. B. eine ungelesene Nachricht vorliegt. Um so etwas festzustellen, muss die seitliche Taste gedrückt werden.
  • Die Auslösezeit bei der Kamera erscheint mir beim Vergleich zum Nokia größer. Möglicherweise liegt das auch an der Bedienung über das Touch-Display. Hier könnte Samsung mit einer echten Taste die Verwendbarkeit der eingebauten Kamera verbessern.
  • Das Schreiben auf der Bildschirmtastatur ist nicht so angenehm wie auf einer Hardware-Tastatur. Für kurze Nachrichten reicht es, aber einen Blog-Beitrag möchte ich damit nicht verfassen ;)

Abgesehen davon begeisterte mich das Telefon. Ich verwendete es, ohne es mit meinem Google-Account zu verbinden und fühlte mich trotzdem kaum eingeschränkt. Es bietet eine Reihe wohlüberlegter Features:

  • Internet-Verbindung über das Telefon: Sowohl über USB als auch über WLAN kann ich am Notebook die Internet-Verbindung nutzen, absolut problemlos.
  • Das Telefon lässt sich über den Web-Browser mithilfe von Kies air verwalten. Es ist keine zusätzliche Software-Installation notwendig: Das ist die Zukunft.
  • Ein eigener Samsung-App-Store ermöglicht die Installation zusätzlicher Software ohne Eingabe der Google-Zugangsdaten.
  • Das AMOLED-Display offenbart, warum Samsung in diesem Bereich Marktführer ist: Hell, scharf, angenehm groß.
  • Der eingebaute Browser ist genauso, wie ich mir das vorstelle. Insbesondere existiert eine Zurück-Taste am Gerät – diese ist fixer Bestandteil des Android-Bedienkonzepts.

HDMI-Fernseher kann man zwar an das Gerät keinen anstecken, aber das geht mir nicht ab. Sonst kann es einfach alles, was man sich von einem Smart-Phone wünschen kann: Kamera mit 8 Megapixel, WLAN, Bluetooth, GPS. Aber auch das Telefonieren funktioniert hervorragend – sogar in unserem Haus hatte ich ungewohnt stabile Verbindungen. Auch der Akku entspricht meinen Vorstellungen: Ein langes Wochenende mit wenig Nutzung bedeutet nicht, dass man ohne Ladegerät am Sonntag unerreichbar ist.

Leider muss ich das Telefon zurückgeben, mit diesem Gerät habe ich mich wirklich gut angefreundet, und es gäbe noch genug zu entdecken. Für den nächsten Test-Kandidaten liegt die Latte jetzt ziemlich hoch.

Herzlichen Dank an Samsung Österreich für die Zuverfügungstellung des Telefons!

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Ich werde qnipp

Über zehn Jahre war ich durchgehend angestellt, heute ist mein erster Tag danach, und zwar am Weg in die Selbständigkeit.

Am Programm steht die Gründung einer Firma, der qnipp GmbH. Aus mehreren Namensideen kristallisierte sich dieser Name heraus, da gab es auch noch alle relevanten Domains, was einige gute Vorschläge gleich aus dem Rennen brachte. Auszusprechen ist das wie mein Nachname, nämlich einfach Knipp (was leider nicht mehr frei war).

Klarerweise wird meine Firma das machen, was ich selber umsetzen kann, also verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, vor allem Software-Entwicklung im Zusammenhang mit dem Internet. Genaueres wird man dann auf der Homepage finden, sobald es sie gibt. Momentan arbeite ich noch am Logo.

Wir – meine Frau und ich bilden derzeit das Team – haben einiges vor und möchten am Grundstück ein kleines Bürogebäude bauen, sodass wir Personal anstellen können. Ideen habe ich genug, hoffentlich dann auch genügend Aufträge, damit wir uns das alles leisten können.

Jedenfalls kommt eine spannende Zeit auf uns zu. Im Blog gibt es regelmäßig etwas dazu zu lesen.

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Der Fahrplan für Oslip ist da

Eine Woche bin ich an meinem Projekt gesessen: Ein Fahrplan für Oslip, wo alle Busverbindungen sowie die Bahnverbindungen vom nächstgelegenen Bahnhof Schützen am Gebirge zusammengefasst dargestellt sind. Bei der Recherche war ich überrascht, dass es im Gegensatz zur gefühlten schwachen Anbindung eigentlich eine eigentlich recht große Zahl von Verbindungen gibt, sodass die zwei Seiten eng bedruckt sind.

Das große Manko sind die langen Fahrzeiten. Für den Fußweg nach Schützen am Gebirge brauche ich von zu Hause 30 Minuten; wenn ich dann dort in den Zug einstiege, wäre das oft schneller als die Busverbindung ab Oslip. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf – bei abgestimmten Fahrplänen könnte man die Strecke Oslip–Wien in 1h15min zurücklegen, wie zufällige Bus-Bahn-Kombinationen zeigen (siehe Abfahrt um 6:43 Uhr ab Oslip Ortsmitte).

Der Fahrplan sollte in den nächsten Tagen an alle Osliper Haushalte verteilt werden.

Download: Fahrplan Oslip 2011

Ich freue mich sehr über Feedback. Ich habe den Plan mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, aber trotzdem kann ich die Fehlerfreiheit nicht garantieren.

Zuletzt noch ein Tipp an die Buspendler: Der Bus um 16:55 Uhr von Wien nach Eisenstadt ist oft verspätet, sodass der Anschluss nicht sichergestellt ist. Hier empfiehlt sich die Fahrt mit dem Eilkurs um 16:45 Uhr.

Wer Fragen zum Fahrplan hat, kann gerne die Kommentarbox unten verwenden.

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Sarahs fünfter Geburtstag

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Die Ikea-Familie

Am Donnerstag waren wir gemeinsam mit unseren Besuchern aus dem Innviertel in der Shopping City Süd – es war dort gar nicht viel los und dank Klimaanlage die Temperaturen erträglicher als im Freien.

Beim IKEA ließen wir uns überreden, Modell für ein personalisiertes Cover des Ikea-Katalogs zu stehen. Wir setzten uns in die Kulisse, ein Profifotograf lichtete uns ab. Nach Erledigung aller Einkäufe holten wir unsere Exemplare ab. Wir finden das Foto sehr gut gelungen, doch seht selbst:

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Ein Monat mit dem Nokia E7

Dank eines Kollegen konnte ich jetzt schon über ein Monat ein Nokia E7 testen. Das Gerät gehört zu den Businessmodellen und ist mit der vollständigen Schreibmaschinentastatur ein Nachfahre der legendären Communicator-Serie. Im Vergleich zu meinem 3 Euro-Telefon bietet es viel mehr Möglichkeiten. Leider konnte es mich nicht restlos überzeugen.

Alles super, …

Das Gerät bietet von der Ausstattung alles, was ein sehr gutes SmartPhone ausmacht: Großer, gut lesbarer Touchscreen, UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS-Empfänger, Anschlussmöglichkeiten für USB-Geräte (z. B. eine Maus) oder einen HDMI-Ausgang für den Fernseher. Hier bleiben keine Wünsche offen. Das geschlossene Metallgehäuse macht einen edlen, soliden Eindruck. Der Akku lässt sich nicht wechseln.

Nokia gehört wohl zu den besten Telefonhardware-Produzenten, die lange Erfahrung macht sich so auch bei der ausklappbaren Tastatur positiv bemerkbar. Die Mechanik funktioniert einwandfrei und ist so gebaut, dass sie ein Mobiltelefonleben hält. Die Tastatur selbst hat einen klaren Druckpunkt. So tippt man problemlos längere Nachrichten. Zum Glück hat man den Schwachsinn mit der dreireihigen Tastatur wie beim N900 wieder aufgegeben.

Die eingebaute 8-Megapixel-Kamera mit Autofocus macht scharfe Bilder. Der eingebaute Blitz ist recht stark, auch die Reaktionszeit ist erfreulich kurz. Sogar eine Zoom-Funktion wird angeboten. Die Fotos sind von der Qualität in jedem Fall ausreichend für Papierabzüge.

… oder so

Soweit klingt alles toll. Die Enttäuschungen stellten sich erst mit der regelmäßigen Verwendung ein.

In meinem Haus (aber auch im Garten) ist das Telefonieren schwierig, unabhängig vom Netzbetreiber ist der Empfang immer an der Grenze. Leider ist das auch bei Nokia nicht anders. Was hier jedoch störend ist, ist die fehlende Möglichkeit einer Wiederwahl mit ein oder zwei Tastendrucken.

Beispiel für diesen Ablauf:

  1. Ich wähle „Anrufen“, um in die Telefonapplikation zu gelangen.
  2. Dort gebe ich die Anfangsbuchstaben des Kontakts ein. Die Kontaktsuche ist toll gelöst, so kann man die Namen mit Leerzeichen trennen: „kni fr“ (also 564037) findet meinen Namen und blendet die Verwandten mit demselben Familiennamen aus.
  3. Nach Anwählen meines Kontakts erhalte ich eine Auswahlbox mit meinen Telefonnummern.
  4. Ich wähle eine aus, der Verbindungsaufbau startet.
  5. Der geht bei mir leider meistens nicht. Es erscheint ein Fehler wie „Netz belegt“, „Verbindungsfehler“, „Nur Notrufe“.
  6. Nach dieser Fehlermeldung bin ich wieder am Ende von Schritt 3. Die Nummer kann nicht einfach durch einen Klick wieder gewählt werden, sondern es sind zwei Drucke auf zwei verschiedenen Stellen erforderlich, um den Vorgang zu wiederholen.

Bei meinem Billigtelefon ist die Wiederwahl einfach ein Druck auf die grüne Telefonhörertaste, das kann ich ohne Blick auf den Schirm ausführen.

Ein ähnliches Usability-Problem tritt auch beim eingebauten Browser auf. Ich lese gerne am Telefon die Nachrichten. Das funktioniert so, dass ich einen Beitrag lese und dann auf die vorherige Seite zurückspringe, um den nächsten Beitrag zu lesen. Das geht leider nicht mit einem einzigen Klick, sondern ist ebenfalls ein längerer Weg:

  1. Öffnen des Menüs mit dem Doppelpfeil rechts unten.
  2. Klick auf „Zurück“: Nun erscheint eine graphische Darstellung der History.
  3. Klick auf die vorherige Seite.
  4. Diese wird nun wieder geöffnet.

Dass es auch einfacher gehen kann, zeigt der Opera Browser, der kostenlos für dieses Gerät zur Verfügung steht. Der „Zurück“-Button ist ständig sichtbar, ein Klick genügt, um auf die vorherige Seite zurück zu kehren. Dieser Browser bringt im Gegensatz zu Nokia eine Bildschirmtastatur zur Adresseingabe mit: Nokia stellt bei eingeklappter Tastatur nur einen Zehnerblock dar, wo nicht einmal das Eingabesystem T9 zur Verfügung steht. D. h. zur Eingabe von FK ist 33355 zu tippen. Das ist am Touchscreen eine Herausforderung.

Eine andere Schwäche stellte ich im Zusammenspiel mit meinem Linux-Notebook fest: Mein Billigtelefon kann ich über Bluetooth als Modem verwenden. Dazu war im wesentlichen nur das Pairing erforderlich, danach wurden mir noch drei Fragen zu Land und Netzbetreiber gestellt, fertig. Es gibt sogar die Möglichkeit, das Internet über ein Bluetooth PAN zu nutzen. In jedem Fall ist keine Installation einer zusätzlichen Software erforderlich (im Gegensatz zu Windows).

Jedoch nicht so beim Nokia. Es wird zwar ein Modemzugang erkannt, aber es gelang mir nicht, diesen zum Laufen zu bekommen. Eine Anfrage an den Nokia-Support endete mit folgender Aussage:

Nach ausführlicher Recherche muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie keine Möglichkeit haben Ihr E7-00 als Modem für Ihren MAC zu benutzen.

Auch bei einem anderen Punkt zeigte sich, dass die Software hinter den technischen Möglichkeiten zurücksteht. Durch den großen Bildschirm und die gute Tastatur ist das Gerät für E-Mails prädestiniert. Der Zugang war schnell eingerichtet, Empfang und Versand kein Problem. Eigentlich erwarte ich, dass durch Nutzung von IMAP IDLE das E-Mail in Echtzeit am Mobiltelefon ist. Leider konnte ich dafür trotz mehrerer Tests keine funktionierende Einstellung finden. Als kleinster Abfrageintervall kann 5 Minuten gewählt werden, was für den normalen Alltag sicher absolut ausreichend ist. Bei den dortigen Einstellungen findet sich wiederum ein sinnvolles Feature: Um Akku zu sparen bzw. Ruhestörungen durch neue E-Mails zu verhindern, lässt sich diese Abfrage nach Wochentag und Uhrzeit einschränken.

Thema Akku: Ich war während des ganzen Testzeitraums nie mit einem Akku-Problem konfrontiert. Ich muss das Gerät nur alle zwei bis drei Tage anstecken, und selbst da kommt noch kein Warnung vom Gerät, dass der Akku leer ist.

Fazit

Bei der Hardware ist es ein Spitzengerät, das gut in der Hand liegt und alle Wünsche erfüllt. Leider mangelt es an der Software. Das Betriebssystem (Symbian^3) ist stabil, aber die Umsetzung der eingebauten Applikationen könnte verbessert werden. Nach dem Microsoft-Deal sind aber meine Hoffnungen gedämpft, dass sich in diesem Bereich noch sehr viel tut. Schade für Nokia.

Herzlichen Dank an meinen Kollegen Christian Aysner für das Zuverfügungstellen des Geräts!

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Urlaub im Innviertel

Die Kinder sind bei den Großeltern und heute hab ich Fotos bekommen. Es geht ihnen gut.

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